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Mein erstes Tattoo! Oder doch nicht?

Insgeheim habe ich mir schon öfters die Frage gestellt, ob ich mir ein Tattoo stechen lassen will. Es gibt sehr viele positive Emotionen und auch rationale Gründe, diesen Schritt zu gehen.

Das erste Tattoo

Es ist tatsächlich eine Art Einstiegshürde. Das sagen zumindest die meisten, mit denen ich über ihre Tattoos gesprochen habe. Die Versuchung ist verlockend. Irgendwie umgibt das Thema Tattoo eine mystische Aura, die die Menschheit schon seit Jahrhunderten fasziniert. Ist es vielleicht der Wunsch nach Individualität oder die Intention seinem Körper eine Bedeutung zu geben? Eine Aussage zu treffen, wer man ist? Vielleicht ganz ähnlich zu einem schönen Notizbuch, das erst mit einer unverwechselbaren Handschrift einzigartig und bedeutsam wird. Zwar sind unsere Körper schon Unikate, aber mit Tattoos können wir zeigen wer wir innerlich sind.

Die Qual der Wahl

Für mich hat das erste Tattoo eine ganz besondere Bedeutung. Wenn ich dann über das Motiv nachdenke, komm mir meine großen Leidenschaften in den Sinn, aber auch deren Vergänglichkeit. Ich frage mich dann immer: Werde ich das in 2 Jahren noch mögen? Habe ich es vor 2 Jahren schon gemocht? Wie sieht es in einer anderen Lebensphase aus? Möchte ich es auch meinen zukünftigen Kindern zeigen? Die werden nämlich mit absoluter Sicherheit die Bedeutung von jedem einzelnen meiner Tattoos wissen wollen.
Die meisten meiner Tattooideen scheitern an der mangelnden Relevanz für mein Leben. Meine Vorbilder, Musikgeschmack und Hobbies haben sich schon so oft geändert und ich bin froh, diese Altlasten nicht dauerhaft an meinem Körper zu haben. Kennt ihr noch Backstreetboys, No Angels oder Tokio Hotel? Gibt es Leser, die gerne ein Tattoo von diesen drei Musikgruppen haben wollten? Seid mutig und schreibt das gerne in die Kommentare! Ich würde gerne eure Story lesen.

Die wirklich relevanten Dinge im Leben, Familie, Freunde, später auch Kinder sind mir so wichtig, dass ein Tattoo irgendwie unbedeutend wirkt. Meine Freundschaften leben von gemeinsamen Abenteuern, Erfahrungen und Erinnerungen. Der Gedanke, diese als Tattoo nachzustellen, wirkt emotional gesehen eher fade. Da haben meine Erinnerungsfotos mehr Bildtiefe.

Vorsicht vor den Trends!

Klar, der ästhetische Aspekt spielt auch eine Rolle. Tattoos haben auch das Potenzial meinen Körper aufzuwerten. Ich denke aber, dass man bei etwas so dauerhaftem wie einem Tattoo niemals, bei einem Trend mitmachen sollte. Die aktuellen Trends gefallen mir sehr gut, versteht mich nicht falsch. Es gibt Tattookünstler da draußen, die unglaubliches leisten. Einer meiner Favoriten ist Dots2Lines.

ABER: Aus meiner Designausbildung weiß ich, dass Trends aufeinander folgen und sich gegenseitig ablösen. Also werden auch die aktuellen Trends irgendwann in der Zukunft vorbei sein. Schwer zu glauben, oder? Aber erinnert euch an die Arschgeweihe der späten 1990ern. Viele davon wurden heute wieder weggelasert. Übrigens sieht man diese Trendwandel in allen Bereichen. Hier ein paar Beispiele, die ebenfalls nicht mehr im Trend liegen:

Fazit

Mit PINTILES haben wir einen Schritt vor den ersten Tattoo geschaffen. Mit dem Schmuck zum Ankleben ist es möglich ganz individuell beinahe jede Körperstelle zu bekleben. So funktioniert es. Ich kann ein Muster mehrfach wiederholen, jeden Tag was Neues ausprobieren oder nur hin und wieder PINTILES tragen. Wer weiß, ob ich jemals den Schritt zum ersten Tattoo wagen werde. Klar ist auf jeden Fall, dass PINTILES ein Tattoo nicht ausschließen, aber sie bieten die Möglichkeit weiter über das Thema nachzudenken, ohne sich schon entscheiden zu müssen.

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